Verhaltensbedingte Kündigung Assistenz der Geschäftsführung

Betrieb wirtschaftlich defizitär, Restrukturierung mit betriebsbedingten Kündigungen angekündigt.25.000 EUR (Abfindung + Turboklausel)

Assistenz der Geschäftsführung, 7 Jahre

Kündigung mit falscher Kündigungsfrist und fehlender Abmahnung.

14.000 EUR (Unwiderrufliche Freistellung bei richtiger Kündigungsfrist)

Einleitung

Arbeitsrechtliche Konflikte und drohende Kündigungen stellen Arbeitnehmer oft vor große Herausforderungen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es entscheidend, frühzeitig rechtliche Beratung in Anspruch zu nehmen, um eigene Ansprüche optimal abzusichern und finanzielle Nachteile zu vermeiden.

Hintergrund des Falls

Die Mandantin war seit sieben Jahren als Assistentin der Geschäftsführung tätig, als sie eine ordentliche Kündigung erhielt. Der Arbeitgeber hatte dabei die Kündigungsfrist falsch berechnet und zu kurz angesetzt. Als Grund wurde im Wesentlichen angeführt, die Mandantin komme mit Kollegen nicht zurecht.

Zentrale Herausforderungen & Kernprobleme

Eine verhaltensbedingte Kündigung setzt grundsätzlich eine vorherige einschlägige Abmahnung voraus, die in diesem Fall jedoch fehlte. Zudem stellte die falsch berechnete und zu kurze Kündigungsfrist einen klaren Formfehler dar, weshalb die Kündigung in dieser Form rechtlich angreifbar war.

Abstimmung mit der Rechtsberatung

Durch die enge und gezielte Kommunikation mit dem Rechtsbeistand konnten die rechtlichen Optionen präzise analysiert werden. Der Anwalt prüfte die Rechtsfehler bei der Fristberechnung sowie das Fehlen der erforderlichen Abmahnung, um bei den Verhandlungen mit dem Arbeitgeber das bestmögliche Ergebnis für die Mandantin herauszuholen.

Rechtliche Strategie & Lösung

Es wurde erfolgreich eine Umwandlung in eine ordentliche, betriebsbedingte Kündigung unter Einhaltung der korrekten Kündigungsfrist verhandelt. Die Vereinbarung umfasste eine unwiderrufliche Freistellung bis zum Ablauf dieser Frist, ein gutes Arbeitszeugnis sowie eine Abfindung von 14.000 Euro brutto. Zudem wurde eine Sperrzeit bei der Agentur für Arbeit vermieden.

Personelle & Finanzielle Entlastung

Der erfolgreiche Verhandlungsabschluss nahm der Mandantin den enormen Druck der fehlerhaften Kündigung. Die finanzielle Absicherung durch die Abfindung, die bezahlte Freistellung über die volle Kündigungsfrist und das Ausbleiben einer Sperrzeit sorgten für die nötige Entlastung und Sicherheit.

Der Weg nach vorne

Dank der maßgeschneiderten rechtlichen Regelung konnte die Mandantin das Arbeitsverhältnis geordnet beenden und ohne finanzielle Nachteile in eine neue berufliche Phase starten. Mit der richtigen rechtlichen Unterstützung und einem klaren Plan lassen sich selbst schwierige Umstrukturierungsphasen erfolgreich meistern.

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